<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:g-custom="http://base.google.com/cns/1.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
  <channel>
    <title>Diagnose: "Auffällig"!? Wie frühkindliche Reflexe Lernen und Entwicklung beeinflussen können!</title>
    <link>https://www.bewegung-bildet.at</link>
    <description>Der Blog für Eltern mit Kindern, die Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffällgkeiten oder Lernstörungen haben.</description>
    <atom:link href="https://www.bewegung-bildet.at/feed/rss2" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <image>
      <title>Diagnose: "Auffällig"!? Wie frühkindliche Reflexe Lernen und Entwicklung beeinflussen können!</title>
      <url>https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/faa6a0e2-5982-4a66-b2e4-c5a28936d7ea-07b7a55f-cd01b1c3.jpg</url>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at</link>
    </image>
    <item>
      <title>Was haben frühkindliche Reflexe mit Zahnfehlstellungen zu tun?</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/zahnfehlstellungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Reflexintegration vor Zahnregulierungen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/dentist-542264_1920.jpg" title="Reflexe und Zähne" alt="Reflexintegration bei Zahnfehlstellungen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Bereits im Mutterleib kann man beobachten, dass Babys an ihren Fingern saugen, sie trainieren schon früh ihren Saugreflex, um nach der Geburt trinken und schlucken zu können.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Dieser Saug- und Schluckreflex gehört zu den
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/Reflexintegration"&gt;&#xD;
      
                      
           frühkindlichen oder primären Reflexen
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            – es handelt sich um automatisierte Bewegungen, die uns schon im Mutterleib gewisse Bewegungen trainieren lassen, bei der Geburt und vor allem in ersten Jahr helfen, bewusste Bewegungskontrolle zu erlangen, um uns aufzurichten und schließlich gehen zu können. Die ersten entwickeln sich bereits in der 5. – 8. SSW und mit zunehmender Ausreifung des Nervensystems integrieren sie sich nachgeburtlich in komplexere Bewegungsabläufe - sie alle bleiben jedoch lebenslang im Hintergrund bestehen, damit sie uns im Notfall schützen und uns das Überleben sichern.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Geschieht diese Integration der frühkindlichen Reflexe nicht vollständig, kann das vielfältige Auswirkungen auf den Körper und auch den Geist haben. Sie bilden nämlich einerseits das
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           neurophysiologische Fundament für bewusste Bewegungskontrolle
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            , andererseits aber
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           auch für Verhaltens- und Aufmerksamkeitssteuerung, Kommunikation und kognitiven Fähigkeiten.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Deshalb kommt es bei nicht bzw. mangelhaft integrierten frühkindlichen Reflexen nicht nur zu Auffälligkeiten in der Körperhaltung (zu starker oder zu schlaffer Muskeltonus), sondern auch zu Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen (wie z.B. Lese-Rechtschreib-Schwäche).
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zahnfehlstellungen und/oder falsche Zungenlage bei nicht integrierten frühkindlichen Reflexen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Bei Zahnfehlstellungen oder einer falschen Zungenlage ist vor allem die
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Auffälligkeit der Körperhaltung
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            wichtig: Reflexe wirken sich stark auf die Muskelantwort im Körper aus; viele der frühkindlichen Reflexe werden durch die Lageveränderung des Kopfes ausgelöst, was wiederum im Körper eine veränderte Muskelspannung bewirkt. Das wirkt sich auf Gleichgewicht und Stabilität aus: Sind beispielsweise die Fußreflexe nicht gut integriert (z.B. man geht eher auf den Fußaußen- oder Fußinnenkanten), so kommt es zu einem Ungleichgewicht im ganzen Körper, das unsere drei Stabilitätsachsen Füße – Becken – Kiefer stark beeinträchtigt. Das kann zu Knieproblemen, Steifheit der Hüften, Rückenverspannungen oder -schmerzen, Skoliose und eben auch Zahnfehlstellungen führen, da ein Muskelungleichgewicht im Körper entsteht.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
           
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Der anfangs erwähnte
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Saug- und Schluckreflex
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ist auch äußerst wichtig für eine gut
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           funktionierende Mundmotorik
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            . Ist dieser nicht gut integriert, sehen wir Kinder, die sprachverzögert sind, undeutlich sprechen, eine falsche Zungenlage, Probleme mit übermäßigem Speichelfluss und/ oder ungenügender Nasenatmung haben, was sich wiederum negativ auf das Kiefer und die Stellung der Zähne auswirkt.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ganzheitliche Kieferbetrachtung
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Hat man nur das Kiefer allein im Blick, kann es passieren, dass die Zahnregulierung nicht nachhaltig wirkt und darüber hinaus noch mehr Verspannung in die anderen Stabilitätsachsen (Füße und Becken) bringt.  
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Eine ganzheitliche kieferorthopädische Intervention beginnt deshalb mit dem Blick auf die Körperhaltung und den Muskeltonus, der ausgeglichen und im Gleichgewicht sein muss, damit alle drei Stabilitätsachsen die kieferorthopädische Intervention mittragen können. Dabei
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           spielt Reflexintegration eine Schlüsselrolle
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           . 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/dentist-542264_1920.jpg" length="348451" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 17:40:23 GMT</pubDate>
      <author>183:755822460 (Eva Fernsebner-Hammer)</author>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/zahnfehlstellungen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/dentist-542264_1920.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/dentist-542264_1920.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Restreaktionen des Moro-Reflexes - ein Trigger für Angst?</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/moro</link>
      <description>Leben im Kampf-Flucht-Modus: der Moro-Reflex als mögliche Ursache von übertriebenen Ängsten.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Moro-Restreaktionen als Ursache von Ängstlichkeit
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Moro-Angst.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
                          
             Moro-Reflex – ein wichtiger frühkindlicher Reflex!
            
                        &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Beim Moro-Reflex handelt es sich um einen der wichtigsten frühkindlichen Reflexe (
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/InppReflexe"&gt;&#xD;
      
                      
           weitere Informationen
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          ), was die Entwicklung betrifft. Der Reflex entsteht bereits in der 8.- 12. Schwangerschaftswoche – also vom Übergang embryonales zum fötalen Stadium. Dabei stellt der Reflex eine erste primitive Schreckreaktion dar. Nach der Geburt bereitet er das Nervensystem auf eine lebensbedrohliche Situation vor. Der Hirnstamm – unser ältester Gehirnteil, den wir auch mit den Reptilien teilen – löst eine Kampf- oder Fluchtreaktion aus. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auslöser für den Moro-Reflex können multi-sensorisch sein, das bedeutet, dass er durch jeden sinnlichen Reiz ausgelöst werden kann: in erster Linie durch eine unerwartete Lageveränderung – z.B. den Kopf des Säuglings nach hinten abzusenken, aber auch durch einen unerwarteten visuellen Reiz (Lichteinfall), ein lautes Geräusch (auditiver Reiz) oder eine grobe Berührung (taktiler Reiz). 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Reaktion auf so einen Reiz ist ein gleichzeitiges Auseinandergehen von Armen und Beinen, ein Einatmen und kurzes Erstarren, um danach die Arme und Beine zu schließen und dann zusammenzusacken und auszuatmen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Restreaktionen frühkindlicher Reflexe 
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Frühkindliche Reflexe sind automatische Bewegungsabläufe, die bereits in der Schwangerschaft wichtige Aufgaben erfüllen – besonders im ersten Jahr helfen sie uns bei unserer motorischen Entwicklung und integrieren sich normalerweise in komplexere Bewegungsabläufe. Passiert dies nicht gut genug, spricht man von Restreaktionen, die sich bei einer Häufung (sog.
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/AuffälligkeitenLernenVerhalten"&gt;&#xD;
      
                      
           Neuromotorische Unreife
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          ) sehr ungünstig auf das Leben des Kindes auswirken können. Der Moro-Reflex spielt dabei eine besonders große Rolle, da er sich neben einer beeinträchtigten Motorik auch psychosozial negativ auswirken kann – vor allem, weil er ein Trigger für Angst sein kann, was sich in der Praxis häufig in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen kann. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zusätzlich ist auch die Wahrnehmung oft beeinträchtigt – wie oben erwähnt, weil der Reflex eben multi-sensorisch ausgelöst werden kann – kann auch vielfach die Wahrnehmung beeinträchtigt sein.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           „Ich habe das Gefühl, mein Kind lebt in einem permanenten ‚Angst-Modus‘!“
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Typisch für Restreaktionen des Moro-Reflexes ist, dass das Kind schnell überreagiert. Es lebt in einem „Angst-Modus“, ist häufig angespannt und zeigt sich – da der Reflex multi-sensorisch ausgelöst werden kann – überempfindlich, was die Wahrnehmung betrifft. Dieses Gefühl der ständigen Bedrohung führt zu ängstlicher Anspannung, was sich wiederum in einem bestimmten Körperfunktionsmuster manifestiert. Diese generelle Anspannung kann in weiterer Folge auch gravierende Auswirkungen auf kognitive Leistungen haben. Die ständige Alarmbereitschaft, in dem die Kinder verharren, zeigt sich dann in übertriebener Ängstlichkeit:
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Schulangst, Versagensangst, Verlustängste, Angst vor Neuem und Unbekanntem, Angst vor lauten Geräuschen oder auch ständige Angst vor möglicherweise eintretenden - aber eher unwahrscheinlichen -  Ereignissen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Weitere Auffälligkeiten können sein:
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Stimmungsschwankungen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Hyperaktive Phasen wechseln mit Lustlosigkeit und Übermüdung
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Sensorische Überempfindlichkeit
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           	visuell (sehen)
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           	auditiv (hören)
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           	taktil (Berührung)
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           	Vestibulär = Gleichgewichtssinn (
           
                      &#xD;
      &lt;a href="/SchlechterGleichgewichtssinn"&gt;&#xD;
        
                        
            mehr dazu lesen
           
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
                      
           ) 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           	Neigung zu Allergien
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Neigung zu Verdauungsbeschwerden 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Mangelnde Ausdauer und Konzentration
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Bestimmte Verhaltensmuster werden ständig wiederholt (dies wiederum nährt oft den Verdacht auf Autismus)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Kinder können sich schwer anpassen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Sie haben Schwierigkeiten mit Kritik umzugehen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          	Sie neigen oft dazu, Situationen kontrollieren zu wollen: es muss alles nach ihrem Kopf gehen, was sie wiederum oft sozial isoliert, da andere Kinder dabei nicht mitmachen wollen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Sollte man als Eltern beim Kind mehrere der oben genannten Auffälligkeiten sehen, kann es sinnvoll sein, das Reflexprofil des Kindes austesten zu lassen und zu schauen, ob Restreaktionen des Moro-Reflexes der Grund der Ängstlichkeit bzw. des Verhaltens sein können.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Moro-Angst.jpeg" length="462684" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 29 May 2020 16:59:01 GMT</pubDate>
      <author>183:755822460 (Eva Fernsebner-Hammer)</author>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/moro</guid>
      <g-custom:tags type="string">Moro-Reflex,Angst,Reflexintegration</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Moro-Angst.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Moro-Angst.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frühkindliche Reflexe und Lese-Rechtschreib-Schwäche</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/lrs</link>
      <description>Spielen Restreaktionen frühkindlicher Reflexe bei Lese-Rechtschreib-Schwäche ein Rolle? Und wann kann Reflexintegration sinnvoll sein?</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Kann Reflexintegration auch bei Lese-Rechtschreib-Schwäche helfen?
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/112980-1920w-2b13c956.jpeg" title="Reflexe und LRS" alt="Lese-Rechtschreib-Schwäche"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Viele meiner Kinder in der Praxis haben Lese- und/oder Schreibschwierigkeiten – deshalb kommt auch immer wieder bei Vorträgen oder in der Praxis die Frage, ob Reflexintegration auch bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) Fortschritte bringen kann.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Hauptmerkmale einer Lese- und Rechtschreibstörung
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          ist nach internationaler Klassifikation der WHO „eine umschriebene und bedeutsame Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten, die nicht allein durch das Entwicklungsalter, Visusprobleme oder unangemessene Beschulung erklärbar ist….. Bei umschriebener Lesestörung sind Rechtschreibstörungen häufig…. Während der Schulzeit sind begleitende Störungen im emotionalen und Verhaltensbereich häufig.“
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bevor ich auf einen Zusammenhang von LRS und Restreaktionen frühkindlicher Reflexe eingehe, ist zunächst noch zwischen Legasthenie und LRS zu unterscheiden: Die Ursache der Legasthenie ist genbedingt, durch Vererbung und Anlage, sie kann jedoch auch verstärkt werden durch psychische, physische oder familiäre Ursachen sowie Lerndefizite oder Minderbegabung, was wiederum die LRS kennzeichnet. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Frühkindliche Reflexe
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Dorothea Beigel, die seit 1998 mit dem Reflexintegrations-Programm arbeitet, schreibt in ihrem Buch „Flügel und Wurzeln“:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           „Bei nahezu allen Kindern, die uns bisher mit Lese-, Schreib- und Rechtschreibschwäche vorgestellt wurden, waren in der Diagnostik deutliche ATNR-Reaktionen zu ersehen.“
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die ersten
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/InppReflexe"&gt;&#xD;
      
                      
           frühkindlichen Reflexe
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          entstehen bereits in der 5. - 8. Schwangerschaftswoche – sie statten uns schon im Mutterleib mit einem primitiven, aber lebensnotwendigen Bewegungstraining aus, helfen bei der Geburt und sind im ersten Lebensjahr maßgeblich beteiligt an der motorischen Entwicklung des Kindes. Bleiben Restreaktionen frühkindlicher Reflexe jedoch über das erste Jahr hinaus bestehen, können sie bei einer Häufung Entwicklungsverzögerungen und/oder Verhaltensauffälligkeiten verursachen und zu Lernstörungen führen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das ist auch der Grund, warum frühkindliche Reflexe – die sehr früh in der Entwicklung des Kindes entstehen – Jahre später mitverantwortlich für schulische Lernprobleme sein können. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex als eine Ursache von Leseschwierigkeiten
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In Dorothea Beigels oben zitierten Satz ist nun bei LRS vor allem vom Asymmetrisch Tonischen Nackenreflex (ATNR) die Rede, der sehr starke Auswirkungen auf die Lese- und Schreibfertigkeit eines Kindes haben kann. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex entsteht um die 16. - 18. Schwangerschaftswoche. Er erleichtert Bewegungen des Fötus, unterstützt den Geburtsprozess, hilft zu rotieren, in den ersten Monaten den Muskeltonus aufzubauen sowie die Auge-Hand Koordination zu entwickeln, was eine wichtige Voraussetzung fürs (Ab-)Schreiben ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der ATNR wird auch Fechterstellung genannt: Wenn der Säugling den Kopf auf eine Seite dreht, strecken sich Arm und Bein auf dieser Seite, während sich Arm und Bein auf der Hinterhauptsseite beugen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bleibt das Bewegungsmuster „stecken“, müssen die Kinder auch später bei der Kopfdrehung auf die Seite immer gegen diese Muskelreaktion ankämpfen, was sehr viel an kompensatorischer Gegenleistung erfordert – das Kind muss also permanent dagegen arbeiten, dass sich bei einer Kopfdrehung nicht auch der Arm mitstreckt. Diese Kompensation wirkt sich häufig massiv auf die Hals- und Schultermuskulatur aus – die Kinder sind sehr verspannt, haben oft sogar eine steife Körperseite und klagen über Kopf- und Nackenschmerzen. Meist zeigt sich eine verzögerte motorische Entwicklung und die Überkreuzung der Körper-Mittellinie ist erschwert, was sich aufs Schreiben auswirkt. Sie schreiben ungern, weil sie sich so verkrampfen, und haben dadurch einen starken Druck auf den Stift, was sich wiederum negativ aufs Schriftbild auswirkt.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Der ATNR wirkt sich aber nicht nur auf den Körper aus, sondern auch auf den Lernerfolg. Durch die kompensatorische Arbeit muss ständig Aufmerksamkeit abgezogen werden, weshalb man bei den Kindern beobachten kann, dass sie Gelesenes nicht inhaltlich wiedergeben können, sie haben eine schlechte Auge-Hand-Koordination, was dazu führt, dass sie beim Lesen und (Ab-)Schreiben Probleme haben oder sehr langsam sind. Sie entwickeln auch keine eindeutige Augendominanz, daraus folgt, dass sie Wörter verdrehen oder Buchstaben vertauschen (b/d, p/q).
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Hier zeigt sich die Verbindung zur LRS, da gerade in der Vorgeschichte der LRS bei Kindern häufig Entwicklungsstörungen des Sprechens oder der Motorik beobachtet werden – das überschneidet sich sehr stark mit Auffälligkeiten einer
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/AuffälligkeitenLernenVerhalten"&gt;&#xD;
      
                      
           Neuromotorischen Unreife
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          – den vorher erwähnten gehäuften Restreaktionen frühkindlicher Reflexe, wobei hier auch andere Reflexe eine Rolle spielen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Studie über Zusammenhang von ATNR mit Leseschwierigkeiten
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im Jahr 2000 wurde in England eine Studie (veröffentlicht in The Lancet, Vol.335, Nr. 9203) mit Kindern im Alter von acht bis elf Jahren durchgeführt, bei der Restreaktionen des ATNR als Ursache von Leseproblemen untersucht wurden. Die Kinder hatten alle eine gute Intelligenz (I.Q. 85-115), aber trotzdem Leseschwierigkeiten. Ursprünglich geplant waren vier Gruppen – eine Gruppe mit einem spezifischen Reflex-Bewegungsprogramm, eine Gruppe mit unspezifischen Übungen und eine Kontroll-Gruppe ohne Bewegungsprogramm. In der angedachten vierten Gruppe sollten Kinder mit Leseschwierigkeiten, aber ohne Restreaktionen des ATNR kommen; diese Gruppe kam jedoch gar nicht zustande, da alle Kinder deutliche Restreaktionen des ATNR zeigten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das bestätigt auch die Beobachtungen von Dorothea Beigel in der praktischen Arbeit. Der ATNR kann demnach als zumindest eine Ursache für Leseschwierigkeiten ausgemacht werden.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Fazit:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Frühkindliche Reflexe – in erster Linie der ATNR - können als physische Ursache ein Problemfeld bei Lese-Rechtschreib-Schwäche sein. Reflexintegration – mit Zielintegration des ATNR - sollte insbesondere dann angedacht werden, wenn die Trainings oder Fördermaßnahmen – gemessen am Aufwand – nicht den gewünschten Erfolg erzielen. In so einem Fall kann es sicher sinnvoll sein, das Reflexprofil des Kindes anzusehen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Umgekehrt kann Reflexintegration bei LRS auch eine Anfangsmaßnahme als Wegbereiter für aufbauende Spezialtrainings sein. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112980.jpeg" length="152493" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2020 19:33:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/lrs</guid>
      <g-custom:tags type="string">Lese-Rechtschreibeschwäche,Legasthenie,Reflexintegration</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112980.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112980.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vor- oder doch Schule? Wie entscheide ich richtig für mein Kind?</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/schulreife</link>
      <description>Neuromotorische Schulreife ist eine wichtige Voraussetzung für schulischen Erfolg, der leider zu wenig Beachtung geschenkt wird!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Neuromotorische Schulreife als wichtige Voraussetzung für Lernerfolg!
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/116664-189d3ef2-1920w.jpeg" alt="Frage nach Vorschule oder Schule" title="Entscheidung zur Vorschule oder Schule"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Bald starten wieder die Schulreifetests an unseren Volksschulen und damit beginnt für viele Eltern die bange Frage: Ist mein Kind überhaupt schulreif? Und kommt es mit den Anforderungen, die gestellt werden, auch zurecht?
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Schulreifetest manchmal zu wenig für Entscheidungsfindung
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Die in der Schule durchgeführten Schulreifetests decken jedoch nicht immer alles ab, was relevant wäre, um gut beurteilen zu können, ob das Kind tatsächlich die Voraussetzung hat, erfolgreich in die Schullaufbahn zu starten. Da sind Kinder, die als schulreif eingestuft werden, obwohl sie noch große Probleme haben, länger eine gewisse Konzentrationsspanne zu halten und motorisch unruhig sind;  umgekehrt gibt es eine Empfehlung für die Vorschule, obwohl das Kind in gewissen Bereichen schon weit ist und nur in Teilbereichen Schwierigkeiten hat. So bleiben manche Eltern trotz der Tests unsicher, wenn die Empfehlung zur Vorschule oder auch zur Schule ausgesprochen wird - da gibt es oft viel Bedarf an Gespräch und Beratung in meiner Praxis. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auch die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher Prozentsatz von Kindern - und das betrifft nicht nur die erste Klasse - unreife motorische Fähigkeiten und Haltungsauffälligkeiten haben oder nicht in der Lage sind, eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne halten zu können, zeigt, dass die Schulreifetests nicht ausreichend für eine genaue Beurteilung sind. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Motorische Fähigkeiten und Schulleistungen hängen zusammen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Zusammenhang von unreifen motorischen Fähigkeiten und Schulleistungen ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Die 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/AuffälligkeitenLernenVerhalten"&gt;&#xD;
      
                      
           neuromotorische Unreife
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ist oft auf eine Häufung von
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/InppReflexe"&gt;&#xD;
      
                      
           Restreaktionen frühkindlicher Reflexe
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           zurückzuführen, die bei den Schulreifetests keine Beachtung finden. Da diese Restreaktionen für viele Entwicklungsverzögerungen, Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten verantwortlich sind, ist bei Unsicherheiten eine Austestung auf neuromotorische Schulreife sinnvoll. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Austestung mit dem Augenmerk auf das
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/SchlechterGleichgewichtssinn"&gt;&#xD;
      
                      
           statische Gleichgewicht
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          , Grob- und Feinmotorik und vor allem auf mögliche Restreaktionen frühkindlicher Reflexe, kann Klarheit und Orientierung bringen, damit man mit gutem Gewissen die richtige Entscheidung fürs Kind trifft.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Eine einstündige Austestung auf Neuromotorische Schulreife bringt Klarheit, wenn Unsicherheiten bestehen, welche die richtige Entscheidung ist (
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/KontaktBewegungbildet!"&gt;&#xD;
      
                      
           https://www.bewegung-bildet.at/KontaktBewegungbildet!
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          ).
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/116664-189d3ef2.jpeg" length="978437" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 25 Jan 2020 15:07:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/schulreife</guid>
      <g-custom:tags type="string">Neuromotorische Schulreife,Schulreife,Reflexintegration</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/116664-189d3ef2-27fb2799.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/116664-189d3ef2.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kann eine Sportskanone einen schlechten Gleichgewichtssinn haben?</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/gleichgewichtssinn</link>
      <description>Schlechter Gleichgewichtssinn geht häufig  mit Restreaktionen frühkindlicher Reflexe (sog. Neuromotorische Unreife) einher. Sportliche Kinder können genauso unter einem mangelnden Gleichgwichtssinn leiden.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/bolina151000015.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Gleichgewichtssinn und frühkindliche Reflexe
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Der Junge (8) ist sehr ungeschickt – viele Kinder meiden ihn, weil er so tollpatschig ist. Er rettet sich in die Kasperlrolle, um nicht völlig ins soziale Abseits zu kommen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das Mädchen (6) war schon als kleines Kind sehr zurückhaltend und übermäßig ängstlich. Motorisch war sie unsicher und begann immer mehr Bewegungsangebote zu vermeiden.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ein anderer Junge (11) ist sehr sportlich, er spielt Fußball und Tennis. Ständig ist er in Bewegung – auch in der Schule. Still zu sitzen oder sich auf etwas zu konzentrieren, fällt ihm sehr schwer.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Sportlichkeit und Gleichgewichtssinn
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Meistens ist das Erstaunen von Seiten der Eltern groß, wenn ich bei Vorträgen oder Workshops die Auswirkungen einer Neuromotorischen Unreife erläutere und dann die Vermutung äußere, dass das Kind möglicherweise neben Restreaktionen frühkindlicher Reflexe (
         
                  &#xD;
  &lt;a href="/InppReflexe"&gt;&#xD;
    
                    
          Mehr Infos lesen
         
                  &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
                  
         ) auch einen schlechten Gleichgewichtssinn haben könnte. Das Erstaunen schlägt schnell in Ungläubigkeit um, wenn Kinder sehr sportliche sind.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Denn – ist das überhaupt möglich?? Kann eine Sportskanone überhaupt Probleme mit dem Gleichgewichtssinn haben?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Um es kurz zu machen: Ja, das kann sein!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Der Gleichgewichtssinn
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Zunächst muss man festhalten, dass der Gleichgewichtssinn eng mit den frühkindlichen Reflexen verbunden ist. Beides beeinflusst sich gegenseitig, hat Wechselwirkungen; integrieren sich frühkindliche Reflexe gut, profitiert der Gleichgewichtssinn und umgekehrt. Werden frühkindliche Reflexe nicht gut in höhere Gehirnstrukturen (komplexe Bewegungsabläufe) integriert, kann auch der Gleichgewichtssinn nicht einwandfrei „arbeiten“. Deshalb ist
         
                  &#xD;
  &lt;a href="/AuffälligkeitenLernenVerhalten"&gt;&#xD;
    
                    
          Neuromotorische Unreife
         
                  &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
                  
         auch definiert als eine Häufung von Restreaktionen frühkindlicher Reflexe zusammen mit einem mangelnden Gleichgewichtssinn.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Überhaupt ist der Gleichgewichtssinn ein Stiefkind unter den Sinnen. In Zeiten eines visuellen (sehen) und auditiven (hören) Overflows – wo wir praktisch eine Dauerberieselung erfahren – sind wir uns unserer so genannten Basissinne und ihrer wichtigen Rolle für unser ganzes Leben wenig bis gar nicht bewusst.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Zu den Basissinnen zählen wir neben dem Gleichgewichtssinn den Berührungssinn und die (Vorsicht – die Aussprache gelingt oft erst nach etwas Übung!) Propriozeption. Das Wort kommt aus dem Lateinischen - „proprius“ bedeutet „eigen“ und „recipere“ „aufnehmen“ – also die Eigen-Wahrnehmung von Körperbewegung und -lage im Raum.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Während mit dem Berührungssinn die Oberflächensensibilität der Haut gemeint ist, kann die Propriozeption als Tiefensensibilität bezeichnet werden. Auch damit können wir nicht immer gleich etwas anfangen. Wir spüren nicht nur oberflächliche Sinneseindrücke auf der Haut, sondern wir spüren auch in unserer Tiefe etwas: nämlich den Zug oder Druck auf unsere Muskeln, Sehnen und Gelenke. Ist diese Eigenwahrnehmung beeinträchtigt, haben Kinder (genauso Erwachsene natürlich) eine schlechte Vorstellung von ihren Körpergrenzen (auch Körperschema genannt).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Allein dass wir mit diesen Begriffen wenig anfangen können, zeigt uns, dass unsere Basissinne meist ein Schattendasein führen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Genauso verhält es sich auch mit dem Gleichgewichtssinn. Meist ist er uns nicht bewusst. Er meldet ständig unsere Raum-Lage ans Gehirn. Wo befinden wir uns? Wo ist der Kopf im Verhältnis zum Körper?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Begründerin der Sensorischen Integration Jean Ayres bezeichnete diesen Sinn als das all vereinende Bezugssystem. Bezugspunkt ist die Schwerkraft, der ausnahmslos alle Lebewesen unterliegen, sie ist eine fundamentale Quelle für Sicherheit und Orientierung. Wirklich bewusst wird uns das erst, wenn uns schwindelig oder sogar schlecht wird nach schnellen Drehbewegungen oder heftigem Schaukeln.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Welche weitreichenden Folgen diese mangelnde Orientierung haben kann, zeigt das Phänomen der „Weltraum-Legasthenie“. Wenn Astronauten im All plötzlich nicht mehr der Schwerkraft unterliegen, beginnen manche in Spiegelschrift oder von rechts nach links zu schreiben oder Buchstaben zu vertauschen – Grund ist die mangelnde Orientierung, die durch den Wegfall des Bezugssystems entsteht.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Aber zurück zur Erde – auch hier können die Auswirkungen eines mangelnden Gleichgewichtssinnes vielfältig sein:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Motorik
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Ungeschicklichkeit
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Stolpern, Hinfallen
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Trägheit oder Unruhe
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Hypotonie oder Hypertonie (zu schwacher bzw. starker Muskeltonus)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Verhalten
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Angst und Unsicherheit
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Unangemessenes Verhalten (z.B. kaspern)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Konzentrationsstörungen
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Vermeidungsstrategien
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Lesen
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Schlechte Augenfolgebewegungen
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Buchstaben, Wörter werden vertauscht
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Zeilen verschwimmen
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Rechnen
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Zahlendreher
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
             Mangelnde Raumvorstellung
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Nun aber zurück zur Ausgangsfrage: Sportlichkeit und ein mangelnder Gleichgewichtssinn schließen sich nicht zwangsläufig aus.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Beim Sport brauche ich vorwiegend das so genannten dynamische Gleichgewicht – das ist der Gleichgewichtserhalt in der Bewegung – das statische Gleichgewicht hingegen ist der Gleichgewichtserhalt in Ruhe – ein perfekter Gleichgewichtssinn drückt sich im absoluten Stillstehen aus – wohlgemerkt im normalen Stehen und nicht wie viele irrtümlich glauben im Einbeinstand oder beim Einbeinhüpfen. Dieses statische Gleichgewicht entwickelt sich erst mit ca. 5 Jahren und ist eine wichtige Voraussetzung für die Schulreife, weil es elementar fürs Stillsitzen und in weiterer Folge für Aufmerksamkeitssteuerung und Konzentration ist.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         So kann es also tatsächlich sein, dass jemand sehr sportlich ist und trotzdem in der Schule Probleme mit der Aufmerksamkeit hat, sehr unruhig ist, nicht still sitzen kann oder Lernschwierigkeiten hat.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          So findet man bei einer Neuromotorischen Unreife häufig einen mangelnden Gleichgewichtssinn.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Was kann man tun??
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Im Alltag lässt sich der Gleichgewichtssinn von früh weg stimulieren:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Kind tragen, schaukeln, wiegen
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Kniereiterspiele
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           klettern, rollen, kullern und purzeln
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           (Klein-)Kinderturnen
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Hängematte, Schaukel, Wippe,….
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Schaukelpferd, Drehstuhl
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Laufrad, Roller, Fahrrad
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Balancieren (Baumstämme im Wald, Mauer, Steine,….)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           reiten, schwimmen, turnen, Rollschuh/Schlittschuh/Fahrrad fahren, skaten, tanzen, klettern,…
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Rollbrett, Trampolin
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Sitzball, Sitzkissen, Ballkissen, Drehstuhl als Alternative zum Sitzen auf dem Stuhl
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Bei großen Unsicherheiten, wie ich sie eingangs in den Beispielen genannt haben, ist eine Austestung auf Neuromotorische Unreife anzuraten. Diese lässt sich vorab mit einem eigens konzipierten
         
                  &#xD;
  &lt;a href="/InppMethode"&gt;&#xD;
    
                    
          Fragebogen
         
                  &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
                  
         schon recht sicher ausmachen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/bolina151000015.jpg" length="71178" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 31 Oct 2019 12:54:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/gleichgewichtssinn</guid>
      <g-custom:tags type="string">Gleichgewichtssinn,frühkindliche Reflexe,Reflexintegration,Legasthenie,Lese-Rechtschreibeschwäche</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/bolina151000015.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/bolina151000015.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Optimale Therapieabfolge bei Entwicklungsverzögerungen und Lernstörungen</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/inpp</link>
      <description>Was ist die optimale Abfolge an Therapien für Kinder mit Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen?</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Optimale+Therapieabfolge+bei+Kindern+mit.png" alt="Therapieabfolge bei Lernschwierigkeiten" title="Optimale Abfolge der Maßnahmen bei Entwicklungsverzögerungen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Was ist wann sinnvoll und notwendig?
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neulich sagte mir die Mutter eines 13-jährigen Jungen: "Endlich haben wir das Richtige gefunden!"
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das freut mich immer sehr, denn egal, ob pädagogische Fachkraft bei meinen Vorträgen oder Eltern in der Praxis, fast jede Woche höre ich die Sätze: "Noch nie vorher davon gehört. Hätten wir das doch früher gewusst! Jetzt wird mir einiges klar! Da wird genau mein Kind beschrieben!"
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut - ich glaube, das sagt fast jeder Mensch in seinem Leben irgendwann einmal. Denn meistens kann man sich, wenn man etwas vorher weiß, viel Zeit, Geld und Nerven sparen, bis man den richtigen Weg einschlägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genauso verhält es sich auch, wenn man Kinder hat, die entwicklungsverzögert sind oder Lernschwierigkeiten haben und/oder dadurch kein altersgerechtes Verhalten zeigen (das hat ja in der Regel einen Grund). Dieses Wissen ist für Eltern solcher Kinder oft besonders wertvoll - schwebt doch über ihnen ein Fragezeichen nach der eigentlichen Ursache der Schwierigkeiten, die trotz vieler Maßnahmen oft jahrelang nicht geklärt wird.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das oben abgebildete Haus ist angelehnt an die Abbildung einer Pyramide, die ich erstmals 2012 in der Fachzeitschrift für Optometrie entdeckte. Sie zeigt die optimale Abfolge der Maßnahmen, wenn bei einem Kind die drei oben genannten Auffälligkeiten zutreffen. Zunächst brauche ich ein gutes Fundament - eine Basis, auf der ich aufbauen kann, erst dann kann ich daran denken, Wände aufzubauen und schließlich das Dach darauf zu setzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Fundament bildet die Integration
          &#xD;
    &lt;a href="/Reflexe"&gt;&#xD;
      
           frühkindlicher Reflexe
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          . Warum ist das so?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frühkindliche Reflexe sind automatisch ablaufende, unbewusste Bewegungen und sie bilden deshalb die Basis, weil sie sich bereits sehr früh in der Schwangerschaft entwickeln - nämlich bereits in der 5. - 8. Schwangerschaftswoche. Die meisten anderen Sinnesysteme - mit Ausnahme der Basissinne wie Gleichgewicht und Berührungssinn - reifen ja erst nachgeburtlich optimal aus (vor allem der Hör- und Sehsinn). Demnach sollten Auffälligkeiten in diesen Bereichen (das entspricht dann den Wänden des Hauses) auch erst dann angegangen werden, wenn das Fundament gut aufgestellt ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die meisten Förderungen und Empfehlungen der Schule bilden die Spitze unserer Pyramide - mit mehr Fördermaßnahmen, Lern- und Lesetrainings wird versucht, das Dach zu reparieren. Das kann langfristig aber nur dann zum Erfolg führen, wenn alles unter dem Dach gut aufgestellt ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Häufig sehen wir dann Kinder, die zwar kurzzeitig sehr wohl von solchen Fördermaßnahmen an der Pyramidenspitze profitieren. Ist die Maßnahme dann beendet, verliert sich der Effekt wieder und die Auffälligkeiten kehren zurück.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Überhaupt deutet ein nicht nachhaltiger Erfolg bei den angeführten Maßnahmen im oberen Bereich der Pyramide darauf hin, dass die Wurzel des Problems noch nicht erreicht wurde, um noch ein anderes Bild einzuführen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Egal, ob es nun ein gutes Hausfundament oder kräftige Wurzeln sind, die den Baum gut versorgen - wichtig ist immer, sich von unten nach oben zu arbeiten, damit man auch wirklich nachhaltige Verbesserungen erzielen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Optimale+Therapieabfolge+bei+Kindern+mit.png" length="83082" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 14 Oct 2019 07:36:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/inpp</guid>
      <g-custom:tags type="string">Entwicklungsverzögerung,Verhaltensauffälligkeiten,Lernstörungen,Neuromotorische Entwicklungsförderung,frühkindliche Reflexe,Reflexintegration</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Optimale+Therapieabfolge+bei+Kindern+mit.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/Optimale+Therapieabfolge+bei+Kindern+mit.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aufmerksamkeit, Konzentration und frühkindliche Reflexe</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/konzentrationsprobleme</link>
      <description>Wie hängen Konzentrationsprobleme und Aufmerksamkeitssteuerung mit Restreaktionen frühkindlicher Reflexe zusammen?</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/112973-4b049ed4.jpeg" alt="Aufmerksamkeitssteuerung" title="Kind ABC"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Aufmerksamkeitssteuerung und frühkindliche Reflexe. Wie hängt das zusammen?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Stellen Sie sich vor
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          , Sie fahren mit dem Auto. Am Beifahrersitz sitzt ein/e Freund/in und will Ihnen etwas erzählen bzw. Sie etwas fragen. Soweit nichts Besonderes!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Das Problem: Sie sind Fahranfänger/in und müssen sich mit Ihrer ganzen Ihnen zur Verfügung stehenden Gehirnleistung aufs Fahren konzentrieren.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Also (können Sie sich daran noch erinnern?), Sie sind damit beschäftigt zu lenken, zu bremsen, zu kuppeln (und Gang zu schalten), zu blinken, auf den Verkehr zu achten, möglichst niemanden umzufahren….usw.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ihre Freundin erzählt aufgeregt von ihrer neuen Wohnung und dass sie die Wände in verschiedenen Farben streichen will und dass Sie jetzt dabei behilflich sein sollen, auszurechnen, wie viel Liter Farbe man braucht, um eine gewisse Raumgröße auszumalen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Allerspätestens da
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         werden Sie sagen: „Ich muss mich so aufs Fahren konzentrieren, können wir das nachher in Ruhe bei einem Kaffee besprechen!?“ (Möglicherweise sagen Sie das schon etwas lauter und unhöflicher – da Sie so unter Stress stehen….)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Umgelegt auf die Kinder
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         symbolisiert das Autofahren die Schule – für Lesen, Schreiben, Rechnen und Aufpassen, großteils Stillsitzen und Konzentrieren wird enorm viel Gehirnleistung benötigt. Was aus unserer Sicht normal ist – bedeutet für das kindliche Gehirn Schwerarbeit.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Haben die Kinder nun zusätzlich mit einem
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/SchlechterGleichgewichtssinn"&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            schlechten Gleichgewichtssinn
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          zu tun (häufig ist das statische Gleichgewicht betroffen – also der Erhalt des Gleichgewichts, wenn der Körper in Ruhe ist) und/oder finden sich noch
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/InppReflexe"&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Restreaktionen frühkindlicher Reflexe
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          (die sogenannte
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/AuffälligkeitenLernenVerhalten"&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Neuromotorische Unreife
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          ), dann sendet der Hirnstamm (unsere unterste und primitivste Hirnebene) ständig Signale an den Cortex (Großhirnrinde – unsere höchste Hirnebene – verantwortlich für die in der Schule geforderten kognitiven Leistungen).
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Daraus folgt
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         , dass der Cortex permanent Kapazität abziehen muss, und sich dadurch nicht vollständig auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren kann.
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Solche Kinder können z.B. nicht still sitzen, haben Probleme mit der Konzentration, schaffen oft nicht die geforderte Aufmerksamkeitsspanne, nehmen alles im Raum wahr und sind nicht bei der Sache; sie lesen, schreiben oder rechnen schlecht oder langsam und haben insgesamt Mühe beim Arbeiten.
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Um noch ein anderes Bild zu bedienen: Man könnte die Situation damit vergleichen, dass sich der Chef (Cortex) einer Firma oft mit Aufgaben (mit)beschäftigen muss, die eigentlich seine Untergebenen ausführen sollten – mit allen (negativen) Konsequenzen, die sich daraus ergeben!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Diese Konsequenzen spüren die Kinder manchmal schon im Kindergarten, spätestens in der Schule zeigt sich die Problematik meist deutlich.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mit
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/InppMethode"&gt;&#xD;
      
                      
           Neuromotorischer Entwicklungsförderung (nach INPP)
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          können Restreaktionen frühkindlicher Reflexe integriert werden, sodass sich Blockaden auflösen und Kinder ihr volles Potential entfalten können!
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112973.jpeg" length="191716" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 09:02:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/konzentrationsprobleme</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aufmerksamkeit,Konzentrationsprobleme,frühkindliche Reflexe,Lernschwierigkeiten</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112973.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112973.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Diagnose: "Auffällig"!?</title>
      <link>https://www.bewegung-bildet.at/blog/auffaelligkeiten-kinder</link>
      <description>Restreaktionen frühkindlicher Reflexe als Ursache von Auffälligkeiten wie Verhaltens-, Lern- und Entwicklungsstörungen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/faa6a0e2-5982-4a66-b2e4-c5a28936d7ea-07b7a55f-cd01b1c3-373bcc2f.jpg" alt="Was ist aufällig?" title="Spielkegel"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Zwischen Hysterie und Langmut: Was ist auffällig?
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Eine Mutter kommt mit ihrer bald 5-jährigen Tochter in meine Praxis, da sie für ihr Alter wenig spricht – zudem ist auch die Aussprache sehr undeutlich. Andere Kinder verstehen sie oft nicht und hänseln sie deswegen. Zusätzlich wirken ihre Bewegungsabläufe unsicher und unkoordiniert. Sie hat schon einige Fördermaßnahmen durchlaufen, bisher gab es noch keine nachhaltige Verbesserung und die eigentliche Ursache der Sprachverzögerung ist nach wie vor unklar. Oder lässt sich nichts finden, weil sich die Auffälligkeit irgendwann von selbst "auswächst", wie es so schön heißt?
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Es ist eine Gratwanderung,
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
           
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          bei der man (oder frau) immer achtsam sein sollte: Ist das Kind nur ein Spätzünder oder gibt es tatsächlich eine Problematik, die eine „normale“ Entwicklung verzögert?
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was ist also noch im Rahmen? Was ist auffällig? Dabei helfen meistens auch die beiden Extrempositionen wenig, die man dann häufig zu hören bekommt: Die Hysterie mit dem Satz: „Da stimmt doch etwas nicht, da musst du unbedingt was tun!“ (nur was?) Oder umgekehrt der Langmut mit dem bereits oben erwähnten Satz – den man dann häufig – auch von Medizinern – zu hören bekommt: „Das wächst sich schon aus!“ (dabei schwingt häufig auch mit, doch bitte nicht so hysterisch zu sein).
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Auffällig? Worauf kann man sich demnach stützen?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bewegung ist unsere ureigenste Lernmethode: Wir bewegen uns, um zu lernen - dieses "Bewegungsprogramm" beginnt schon im Mutterleib. Zunehmende Kontrolle über Bewegungsabläufe im ersten Jahr sind eine wichtige Voraussetzung für Haltung und Gleichgewicht. Diese Kontrolle ist wiederum abhängig von einem reifen
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/InppReflexe"&gt;&#xD;
      
                      
           (frühkindlichen) Reflexsystem
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          , das sich mit zunehmender Hirnreife in komplexere Bewegungsabläufe integriert.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kinder zu beobachten, wie sie bestimmte motorische Fähigkeiten erlangen, ist ein wichtiges Zeichen für die Funktionsfähigkeit des Zentralnervensystems. Umgekehrt kann man daraus auch Entwicklungsverzögerungen ableiten.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Neuromotorische Unreife als Ursache von Auffälligkeiten
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Werden diese frühkindlichen Reflexe nicht vollständig in übergeordnete Hirnsysteme integriert, so spricht man von
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/AuffälligkeitenLernenVerhalten"&gt;&#xD;
      
                      
           Neuromotorische Unreife oder Entwicklungsverzögerung
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          .
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Unten angeführt sind typische Indikatoren für Entwicklungsverzögerungen, wobei nie nur ein Aspekt ein Indikator für eine neuromotorische Entwicklungsverzögerung ist. Vielmehr ist eine Häufung der genannten Faktoren mit zusätzlichen Belastungen in der Schwangerschaft, Geburt oder Neugeborenenzeit ein Hinweis auf eine neuromotorische Entwicklungsverzögerung.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Kleinkindalter:
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Spätes Laufenlernen (älter als 18 Monate)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Spätes Sprechenlerenen (älter als 18 Monate)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Schwierigkeiten beim Anziehenlernen (z.B. Knöpfe zumachen)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Daumenlutschen (über 4-5 Jahre hinaus)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Einnässen (älter als 5 Jahre)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Häufige Hals-Nasen-Ohren-Infekte
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Kindheit/Schulzeit:
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Reiseübelkeit
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Schwierigkeiten Fahrrad fahren zu lernen
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Schwierigkeiten schwimmen zu lernen
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Probleme beim Schreiben, Lesen
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Ungeschicklichkeit, Schwierigkeiten beim Sport (unkoordiniert)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Unfähigkeit, still zu sein oder zu sitzen
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Schwierigkeiten beim Erlernen der Uhr (analoges Ziffernblatt)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Schlechte Auge-Hand-Koordination (und damit Schreibprobleme)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Hörverarbeitungsprobleme (z.B. Gesagtes wird scheinbar nicht gehört)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
                      
           Sprach- und Artikulationsprobleme (leise, monoton, undeutlich, geringer Wortschatz, Dysgrammatismus)
          
                    &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Sollten mehrere der oben genannten Auffälligkeiten zutreffen, dann kann es sinnvoll sein, sich genauer mit Neuromotorischer Unreife zu beschäftigen. Eine
          
                    &#xD;
    &lt;a href="/InppMethode"&gt;&#xD;
      
                      
           Anfangsberatung (INPP®)
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          hilft mit einem eigens konzipierten
          
                    &#xD;
    &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/files/uploaded/INPP-Fragebogen%2520Kurzform_313L9NTGQDqKZqOnuCJn.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
           Fragebogen
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          Neuromotorischer Unreife auf die Spur zu kommen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/faa6a0e2-5982-4a66-b2e4-c5a28936d7ea-07b7a55f-cd01b1c3.jpg" length="1711186" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 28 Sep 2019 09:11:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bewegung-bildet.at/blog/auffaelligkeiten-kinder</guid>
      <g-custom:tags type="string">Frühkindliche Reflexe,Entwicklungsverzögerungen,Lernstörungen,</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/faa6a0e2-5982-4a66-b2e4-c5a28936d7ea-07b7a55f-cd01b1c3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/d52efe5188714824a97db584373748d7/dms3rep/multi/faa6a0e2-5982-4a66-b2e4-c5a28936d7ea-07b7a55f-cd01b1c3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
  </channel>
</rss>
